why not

Anna aaron (ch)

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anna aaron

Die Reise beginnt 2007: Anna Aaron veröffentlicht die EP „I'll Dry Your Tears Little Murderer“, eingespielt im Wohnzimmer mit Freunden. Ihr akustischer Folk-Stil begeistert Sophie Hunger, welche die gerade erst 22-Jährige im Internet entdeckt und sie ihrem Label vermittelt. Das Debütalbum „Dogs In Spirit“ (2010) kann so aufwendiger produziert werden. 2011 gewinnt Anna Aaron den Basler Pop-Preis.

Aus einem Engagement als Support-Act für das Erik Truffaz Quartet ergibt sich eine Zusammenarbeit bei drei Stücken, die auf dem Album „El Tiempo de la Revolución“ 2012 beiBlue Note erscheinen. Eine Tour zum Album führt durch Israel, Osteuropa und auch England. Nach England führt auch die Arbeit an der zweiten Langspielplatte „Neuro“(2014): Dort kann Anna Aaron David Kosten begeistern, der Acts wie Snow Patrol und Bat for Lashes produziert hat. Aufgenommen wird in London mit Ben Christophers (Bat for Lashes) und Jason Cooper (The Cure). Gemeinsam mit Kosten entwickelt Aaron einen futuristischen, stark durch Synthie-Pop beeinflussten, neuen Stil.

Damit sind wir im hier und heute angekommen: Am 18.05.2018 erscheint mit „Why Not“ Anna Aarons erste Single in vier Jahren! Im Januar 2019 folgt dann Album Nummer drei – „Pallas Dreams“.

Anna Aaron hat seit dem Anfang ihrer Karriere intensive Gefühle von Wut und eine Sehnsucht nach Transzendenz kanalisiert. In „Why Not“ zeigt sie eine weitere Seite ihrer Persönlichkeit, die ebenso authentisch ist, aber in ihrer Musik bislang keine Rolle gespielt hat: lakonischer Humor, der sich an eine sehr direkte, zwischenmenschliche Ebene richtet. Aaron singt sich aus einer Enttäuschung frei, schleudert dabei ihrem Gegenüber angriffslustig entgegen:

„Why not be careless in defenseless sacred moments? / Why not mess up big time?“ Warum sich nicht sorglos über alle Regeln des Umgangs hinwegsetzen? Warum nicht anderen weh tun?

Musikalisch wird das Spiel mit Verletzlichkeit und Ironie von treibenden Bässen und einem flirrenden Gewitter aus Glöckchen und perkussiven Elementen inszeniert. Indem sie das „Why not, why not“ im Refrain selber durchdringend und scheinbar vergnügt intoniert, demaskiert sie ihr Gegenüber und gewinnt aus dessen Unverfrorenheit einen eigenen Witz, der auch über die persönliche Ebene hinausweisen kann: Geht es hier um eine Beziehungskrise oder handelt es sich auch um eine Zeitdiagnose?

„Why Not ist sehr schnell entstanden, quasi in der Hitze eines Moments. Der Text war allerdings eine Herausforderung – ich wollte, dass er gleichzeitig bissig und lustig ist. Um dies zu erreichen, musste ich eine starke Spannung zwischen Präzision und wildem Geschimpfe aufbauen und erhalten.“ – Anna Aaron

release information

Single Title: Why Not
Release Date: 18.05.2018
Format: Digital

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