AULETTA (DE)

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AULETTA

Auletta haben alles andere als einen geraden Weg hinter sich, was vielleicht am Ehesten definiert, woran sich ihr drittes Album abarbeitet. Schnellgeschnittene Straßenszenen kreuzen sich im Netflix-Tempo mit teils überbelichteter Romantik, man denkt an Street- Photographie und Graffiti, Pornographie und Sehnsucht. Dazu persönliche Geschichten, wie mit dem Laserpointer an Hauswände skizziert. Und außerdem winkt eine Hoffnung auf mehr, sei es auch nur im Rausch: „Ich trinke, bis ich blau bin wie dieser Planet, bis ich Buddhas ewiges Grinsen verstehe“. Die triste Moderne mäandert ins Unendliche. Lieder, die Melancholie nicht mit bloßem Trübsal, Psychedelic nicht mit undefiniertem Synthie-Geflimmer, Style und Substanz nicht mit Auto-Tune und Teenie-Blues verwechseln.

Schon Ende der 90er lernten sich die vier Mitglieder von Auletta kennen, Alex, Martin, Dan und dessen Bruder Jusch, sie alle gingen auf die gleiche Schule, vier Jungs, Jugendliche, im Kopf Mädchen, Kumpels, vor allem aber: Musik. Sie begannen, im Keller der Eltern zu proben, schrieben eigene Songs, komponierten eigene Lieder. 2005 gründeten sie ganz offiziell die Band Auletta. Erste Fans, erste Auftritte, erste Platte. Das Label EMI entdeckte die Jungs und ihre Musik und nahm sie unter Vertrag. Es folgten lange Tourneen mit über 500 Konzerten in Deutschland, Österreich, Italien und Israel, Shows bei fast allen großen Festivals, von Rock am Ring über Southside und Hurricane bis hin zum Highfield, und schließlich auch ein zweites Album.

Danach wurde es lange ruhig um die vier Jungs - 2012 war der letzte Auftritt, für fünf Jahre zogen sie zurück. Sie wollten wiederfinden, was ihnen verloren gegangen war: die Leichtigkeit, die Lässigkeit, den Spaß an der Musik. Und auf ihrem Weg zurück ist es ihnen schließlich gelungen, etwas ganz Neues zu schaffen. Nach rund zwei Jahren Studioarbeit legen sie jetzt mit „Auletta“ ihr drittes Album vor. Es ist ein Album wie eine verflossene Liebe, ein guter Freund, eine Bekanntschaft an der Bar. Popappeal trifft auf Tiefe, und Witz auf Eleganz. Hinter dem Vorhang der Ironie verstecken sich Zweifel und Melancholie. Elf Songs sind darauf zu hören, gebettet auf eine Bühne teils rauer, teils souliger Arrangements. Die Texte sind eine Mischung aus deutscher Gegenwartsbeschreibung und persönlichen Erinnerungen, rohen Alltagsbeobachtungen und zarten Momentaufnahmen, großen Fragen und kleinen Geschichten – es ist: Lyrik ohne Parfum.

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