AGONY I

PEDRO LEHMANN (CH)

Pedro Lehmann

Mit «Agony I» veröffentlicht die zum Trio herangewachsene Band Pedro Lehmann einen Epos in drei Teilen – eine Trilogie, die das Leid eines ganzen Jahres in sich trägt.
Besonders gut gelaunt war Pedro Lehmann noch nie. Bereits das Debüt «Forestal» bewegte sich auf der Schattenseite des Lebens. Nun erscheint der erste Part des dreiteiligen Konzeptalbums «Agony I- III» – und der Schmerz sitzt noch tiefer.

«Agony I» entstand wie bereits das Debüt in den tiefen, dunklen Ecken des St. Galler Rheintals. Die neuen Songs behandeln die Qual einer abwesenden Liebe, die Entfremdung und die Ungewissheit, die damit einhergeht. Ein Pedro Lehmann, der hier so fassbar, roh und menschlich daherkommt, wie noch nie in der achtjährigen Bandgeschichte.

Neu ist nicht nur dieser exhibitionistische Akt der Offenbarung in den Songtexten, sondern auch der Mann am Bass. Mit Peer Füglistaller stieg ein dritter Mann in den Bund ein. Der Bassist liefert neuerdings Support in Form eines pulsierenden Low-Ends.

Das Mastermind mit der grossen Vision bleibt allerdings Yannick Gächter. Er selbst schusterte die Songs im Proberaum zusammen, experimentierte in langen, einsamen Nächten mit Synthies und Drum-Machines und legte die Demos schliesslich seinen Kollegen vor. Um den verschroben elektronischen Vibe nicht verpuffen zu lassen, musste aber auch für die Drum-Session mit Schlagzeuger Sven Wüst ein unkonventioneller Ansatz her. Statt das Schlagzeug im klassischen Live-Stil einzuspielen, nahm Yannick jede Trommel, jedes Becken, jeden Kick einzeln auf, hackte sie auseinander und setzte die einzelnen Samples zu neuen Beats zusammen. Trotzdem fühlt sich «Agony I» nie steril an, sondern eher wie eine Fusion des Sound-Designs eines Nigel Godrich und der weingetränkten Direktheit von The National.

Ihre Musik ist wie seit jeher kompromisslos: Mit «Strangers» dauert der kompakteste Song auf «Agony I» immer noch fünfeinhalb Minuten. Pedro Lehmann drücken uns ihre persönliche Misere ins Gesicht. Es darf ruhig anstrengend sein. Es darf ruhig weh tun.

RELEASE INFORMATION

Album Title: Agony I
Release Date: 25.05.2018
Format: Vinyl & Digital

CONTACT

RADICALIS does:
Management, Booking: Frederick Dürr / f.duerr@radicalis.ch

Partners:
Promo CH: Niklaus Bühler / niklaus@irascible.ch