universal boundaries

the night is still young (CH)

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the night is still young

Exakt acht Monate nach Veröffentlichung des Debüts «King Of The Bees» erscheint bereits das zweite Album von Marco Naef aka The Night Is Still Young. Es scheint, dass der in über zehn Jahren entstandene Erstling entfesselnd gewirkt hat. Auch wenn der Titel des neuen Albums anderes suggeriert: «Universal Boundaries». Die Grenzen unseres individuellen Seins durch menschgemachte Zwänge und Abhängigkeiten beschäftigen Naef und trieben ihn dazu an, im gleichen Jahr seines Debüts einen Nachfolger zu produzieren. Mit 4 veröffentlichten Tonträgern (in drei Bands) in 12 Monaten ein produktives Jahr: Don‘t Kill The Beast «Cupid Bite»; The Night Is Still Young «King Of The Bees»; KaxXxor «The Glory Hazz LP»; The Night Is Still Young «Universal Boundaries».

«Ivory Tower» ist die Singleauskopplung der vier gesamthaft über 40 Minuten dauernden Stücke auf «Universal Boundaries». Eine fast heiter anmutende Mid-Temponummer, die sich behutsam in ihrem Elfenbeinturm auslegt – einem Ort der Reinheit, frei von allem Weltlichen. Doch der Rückzug ist keine Alternative für den, der Sehen gelernt hat. Und so verschluckt sich das Stück am Ende selbst und ist weg, als wäre es nie da gewesen.

Dass Naef keiner ist, der das Leben leicht nimmt, ist allbekannt. Für ihn ist das Komponieren und Schreiben von Songs eine Art persönliche Katharsis. In seinen Songs spürt man, wie sich sein Schmerz in Töne auflöst und sanft in traumhafte Klanglandschaften entschwindet. Man erkennt mit ihm, wie sich süsse Sicherheiten als bittere Illusionen entpuppen.

Naef hat ein ein Zeitmanifest geschaffen, vielschichtig und kritisch – eine musikalische Metapher auf Hieronymus Bosch’ Garden of Earthly

Delights – in dem es viel zu entdecken gibt, für den, der genau hinhört.

The Night Is Still Young hat sich in kürzester Zeit weiterentwickelt. Entstanden sind üppige Kompositionen und detailverliebte Arrangements. Stilistisch immer noch Americana mit psychedelischen Klängen. Jonathan Wilson und Pink Floyd sind unter Anderen die unverkennbaren musikalischen Einflussgrössen auf dem zweiten Werk. «Universal Boundaries» ist das Werk einer gereiften Persönlichkeit, das vom Artwork bis zu den Songs eine einzige Aufforderung ist: Hinsehen. «No more pleasure without torture».

release information

Album Title: Universal Boundaries
Release Date: 16.11.2019
Format: Digital, Vinyl

Contact

RADICALIS does:
Promotion CH: Cristina Vega / c.vega@radicalis.ch                                           Promotion DE & AT: Christoph Hallerberg / c.hallerberg@radicalis.de
Label: Dominic Stämpfli / d.staempfli@radicalis.ch

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Booking: Phillipp Veit / fips@atreeinafieldrecords.com

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