TIEMO HAUER (DE)

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TIEMO HAUER

Seit seiner letzten Platte und der dazugehörigen Tournee im Frühjahr 2016 wurde es still um Tiemo Hauer. Hatte er seit 2011 doch kontinuierlich jedes Jahr neue Musik veröffentlicht und fleißig die Städte des Landes bespielt, war es hier an der Zeit, kurz Luft zu holen. Seither arbeitet der 28-Jährige detailverliebt und akribisch an seinem fünften Studioalbum, das er schon bald fertigstellen wird. Vielleicht wäre es auch bereits da, wäre dem Stuttgarter Musiker nicht hier und da das Leben auf unbequeme Weise dazwischengekommen.

Nachdem im Frühsommer letzten Jahres seine langjährige Beziehung zu Bruch ging, war schlagartig kein Kopf mehr da für das Album. Komplettem, kreativen Stillstand folgte dann plötzlich ein Song nach dem anderen, erzählt Hauer selbst. Im Gegensatz zum sich entwickelnden Album setzten sich die neuen Songs allerdings ausschließlich mit ein und derselben Thematik auseinander: Dem Verlust einer Liebe und der Zukunft von gestern.  

Innerhalb von wenigen Wochen schrieb Hauer sieben neue Songs in seinem Kellerstudio, spielte jedes Instrument selbst ein und produzierte dabei alles in Eigenregie. Infolgedessen entstand die Idee einer kleinen EP. Diese Songs müssen nach draußen und zwar genau so, wie sie sind. Näher, ehrlicher und direkter kann man es nicht herausbringen.

Die zweite Single „Maximum an Glück.“ ist der letzte Song, der es noch auf die EP „Ein Kurzes Für Immer.“ geschafft hat. Er ist nur 2 Wochen, bevor alles ins Mastering ging, entstanden. Genau wie bei den anderen 6 Songs der EP, war auch hier kein anderer Musiker, Mischer oder Produzent beteiligt.  

„Für mich war es zu keinem Zeitpunkt eine Option, bei diesen Songs Einflüsse von außen zu zulassen. Zu intim waren die Gedanken, die mich zum Schreiben bewegt haben. Vom ersten Ton bis zum fertigen Song sind nur 3 Tage vergangen. ‚Maximum an Glück.‘ bedeutet mir enorm viel, denn er fasst die Gefühlswelt der gesamten EP am besten zusammen. Es geht um die Erkenntnis, den höchsten Punkt schon erreicht und dann unwiederbringlich verloren zu haben. Das Gefühl, dass nur der Weg zurück der Richtige sein könnte, aber gleichzeitig die Gewissheit, dass das weder möglich noch tatsächlich richtig wäre. Ein kapriziöses Auf-und-Ab der Gedanken, dass man manchmal nur betäuben will. Ein Kontrollverlust der einen traurig, wütend, melancholisch, laut, leise, einsam und wahnsinnig machen kann. Darum geht es in ‚Maximum an Glück.‘“

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